Kurt Masur eröffnet das Russland gewidmete 19. Usedomer Musikfestival

Reiche musikalische Erfahrung eines erfüllten Musikerlebens trifft auf jugendlichen Elan. Mit Kompositionen russischer Großmeister setzt Kurt Masur Friedenszeichen zur Eröffnung des 19. Usedomer Musikfestivals am 15. September 2012, um 20 Uhr, im Kraftwerk der ehemaligen Heeresversuchsanstalt in Peenemünde.

 
 
 
Gemeinsam mit dem Baltic Youth Philharmonic und den Teilnehmern seines internationalen Dirigierkurses eröffnet der erste Schirmherr des Usedomer Musikfestivals die Russland gewidmete 19. Saison unter dem Motto „Deutschland im Spiegel Russlands“. Die weltbekannten „Bilder einer Ausstellung“ von Modest Mussorgskij erklingen zum Eröffnungskonzert erstmals in einer seltenen Orchestrierung von Sergej Gortschakow httpv://youtu.be/eUzRVVCLQKU auf Usedom, gefolgt von der Sinfonie Nr. 1 von Dmitrij Schostakowitsch. Das gesamte Festival, das bis zum 7. Oktober Russland vorstellt, ist das größte seiner Art zum Russlandjahr 2012 in Deutschland.

Höhepunkte des 19. Usedomer Musikfestivals bilden die Sinfoniekonzerte. Zum Tag der deutschen Einheit (3.10.) stimmt das Orchestra in residence, das Akademische Sinfonieorchester Nowosibirsk zusammen mit dem Rundfunkchor Berlin, dem NDR Chor unter der Leitung von Thomas Sanderling zwei Oden »An die Freude« an: Beethovens Sinfonie Nr. 9 erstmals zusammen mit Peter Tschaikowskys Kantate »K Radosti«. Auch das NDR Sinfonieorchester unter seinem Chefdirigenten Thomas Hengelbrock (21.9.) setzt gemeinsam mit dem Pianisten Lars Vogt die Reihe der Peenemünder Konzerte fort, die vor zehn Jahren vom Norddeutschen Rundfunk gemeinsam mit dem Usedomer Musikfestival und dem Museum Peenemünde ins Leben gerufen wurde. Am 20. September zeigen Stephan Genz (Bariton) und Alexander Melnikov (Klavier), wie begeistert russische Komponisten Texte von Goethe, Heine, Uhland oder Nietzsche vertonten.

Die Saison 2012 verspricht ein vielfältiges Programm, das nicht nur Einblick in die große Musiktradition Russlands gewährt, sondern zugleich die deutsche Musikgeschichte im Spiegel von mehr als 30 russischen Komponisten und Interpreten reflektiert. Russische Komponisten ließen sich von deutscher Musikkultur inspirieren und pflegten sie. Von der Barockmusik der Zarenzeit erstreckt sich das Spektrum dabei bis zu russischen Tangos der Gegenwart. Für die jüngsten Festivalgäste gibt es die Kinderoper »Rettet Pluto!« von Katia Tchemberdji. Die in Berlin lebende russische Komponistin und Pianistin bringt darüber hinaus in einem Konzert am 27.09. mit dem Artenius-Trio auch ihren neuen Klavierzyklus »Kamni« (Steine) zur Uraufführung.

Für das 19. Usedomer Musikfestival rechtzeitig eine Übernachtung in einem Luxushotel, Wellnesshotel oder Strandhotel auf der Insel Usedom buchen und für ein Dinner in einem Gourmet Restaurant auf der Sonneninsel Usedom reservieren.

Informationen und Karten zu weiteren Konzerten des Usedomer Musikfestivals sowie Kartenbuchungen unter 038378-34647 oder www.usedomer-musikfestival.de , www.usedom.de sowie in allen Touristinformationen der Region.

Foto: © Geert-Maciejewski

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