SCHLOSSFESTSPIELE SCHWERIN – Oper „Der Freischütz“

SCHLOSSFESTSPIELE SCHWERIN 2011
Der Szenische Raum für Carl Maria von Webers Oper „Der Freischütz“ im Schweriner Schlossgarten
Erst- und einmalig in diesem Jahr werden die SCHLOSSFESTSPIELE SCHWERIN, die das Mecklenburgische Staatstheater 1993 ins Leben gerufen hat, auf der Freilichtbühne im Schweriner Schlossgarten veranstaltet.

Mit „Der Freischütz“ von Carl Maria von Weber steht die wohl bekannteste Oper aus dem Zeitalter der Romantik auf dem Programm. Der Schlossgarten, der 2009 Veranstaltungsort der BUGA war, könnte passender für die Handlung der Oper, in deren Mittelpunkt der junge Jäger Max steht, nicht sein. Regie führt Frank Bernd Gottschalk, der seit über vier Jahrzehnten als Opernregisseur arbeitet und bei den SCHLOSSFESTSPIELEN SCHWERIN bereits 2008 mit großem Erfolg „Carmen“ inszenierte.

Die Gestaltung des Szenischen Raumes für die Open-Air-Inszenierung hat Lutz Kreisel übernommen, der seit vierzig Jahren für das Staatstheater tätig ist und bis 2007 Chefbühnenbildner am Hause war. Für die SCHLOSSFESTSPIELE SCHWERIN hat er seit der ersten Inszenierung im Schlossinnenhof bisher elf szenische Räume entworfen. Seine Arbeiten insgesamt umfassen über 170 Bühnenbilder. Mit Regisseur Frank Bernd Gottschalk hat er bereits bei „Carmen“ 2008 auf dem Alten Garten zusammen gearbeitet.

 

Für Bühnenbildner Lutz Kreisel ist Webers Freischütz das wesentlichste musikalische Werk der deutschen Romantik. Sie gibt alles wieder, was unter der Bezeichnung Romantik subsumiert wird: die Verherrlichung der Gefühle, die Betonung des Subjektiven, eine Begeisterung für das Unerreichbare und eine häufig ins Religiöse gesteigerte Versenkung in die Natur. Für seine Konzeption hat er sich mit dem bedeutendsten Maler der Romantik, Caspar David Friedrich, befasst. Ein Ort seiner Inspiration ist das ehemalige Kloster Eldena bei Greifswald. Die Ruine umgibt ein Park, der dem südlichen Teil des Schweriner Schlossgartens sehr ähnlich ist. Diese Parallelen bilden den Ausgangspunkt der Konzeption des Szenischen Raumes. Das Umfeld der Open-Air-Inszenierung hat damit keine ästhetische Beliebigkeit sondern ist in die szenische Konzeption einbezogen.

Für die Rolle des Samiel, dem schwarzen Jäger und diabolischen Spielmacher im „Freischütz“-Wald, konnte Peter Sodann gewonnen werden, der bundesweite Berühmtheit als Leipziger „Tatort“-Kommissar Bruno Ehrlicher erlangte, den er von 1991 bis 2007 in 45 Episoden mit großem Erfolg spielte. Die musikalische Leitung der Oper liegt in diesem Jahr bei Opern- und Generalmusikdirektor, Matthias Foremny.

Musikalische Leitung: GMD Matthias Foremny, Inszenierung: Frank Bernd Gottschalk, Szenischer Raum: Lutz Kreisel, Kostüme: Bettina Lauer, Chöre: Ulrich Barthel[cincopa A8AAEh6VYWtB]

Premiere am 17. Juni 2011, 21 Uhr, Freilichtbühne, Schweriner Schlossgarten
Weitere Vorstellungstermine: 18. Juni bis 24. Juli 2011, jeweils donnerstags bis sonntags um 21 Uhr, Kartentelefon: 0385 / 5300 – 123; kasse@theater-schwerin.de

Die Schlossfestspiele wird komplett durch eine Übernachtung in einem Luxushotel in bzw. bei Schwerin 
oder in einem Gourmet Restaurant in bzw. bei Schwerin.

Fotos: Silke Winkler

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