Festspielfrühling Rügen 2014

Nach dem großen Erfolg in den beiden Vorjahren veranstalten die Festspiele Mecklenburg-Vorpommern vom 14. bis 23. März 2014 den dritten Festspielfrühling Rügen auf Deutschlands größter Insel. Unter der Künstlerischen Leitung des Fauré Quartetts finden 15 Konzerte und 5 Begleitveranstaltungen in 14 Spielstätten auf der ganzen Insel sowie zwei Ausflüge – auf die Nachbarinsel Hiddensee und auf die Granitz – statt.

 

Vorverkauf für den 3. Festspielfrühling Rügen 2014 startet

Der Vorverkauf  ist am 25. September gestartet, Konzertkarten können einzeln oder im Arrangement mit Übernachtungen in den 14 Rügener Partnerhotels und -appartements der Festspiele MV gebucht werden.

Thematischer Schwerpunkt in dem Festspielfrühling Rügen 2014 ist Russland. Den musikalischen Bogen von Tschaikowski über Schostakowitsch bis zu Musik von Pussy Riot spannen – eingeladen vom Fauré Quartett – hochkarätige Künstler wie die Festspielpreisträger Viviane Hagner und Li-Wei Qin, Natalia Prishepenko, Anatol Ugorski, Jörg Widman, Nils Mönkemeyer, das David Orlowsky Trio, die Sopranistin Simone Kermes und die Schauspielerin Anna Thalbach sowie das Kammerorchester der jungen norddeutschen philharmonie und Tänzer der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main.

Neben den bekannten Spielstätten wie dem Theater und dem Marstall Putbus, der Seebrücke Sellin und der Kunstscheune Vaschvitz kommen in diesem Jahr vier neue Spielstätten dazu: Das Schloss Ralswiek, das Jagschloss Granitz, das Natuerbe Zentrum Rügen in Binz/Prora und das Hotel am Meer & Spa in Binz. Zur besonders persönlichen Atmosphäre beim Festspielfrühling Rügen tragen die „Zugaben“ nach den Konzerten bei, bei denen die Konzertbesucher mit den Musikern ins Gespräch kommen können.

Intendant Dr. Matthias von Hülsen: „Bereits an seinem 3. Geburtstag ist der Festspielfrühling Rügen schon eine Institution, ohne die man sich Rügen gar nicht mehr vorzustellen vermag. Mit seinem kompakten Programm und seinen inspirierenden Begleitveranstaltungen bringt er einen frischen kulturellen Wind auf die sonst noch ruhige Insel. Das Fauré Quartett und seine Freunde werden mit ihrem ‚Russischen Frühling‘ auch 2014 den Winter wieder auf allerhöchstem musikalischen Niveau vertreiben!“

Festspielfrühling mit Faure Quartett

Die Musiker des Fauré Quartetts, Künstlerische Leitung des Festspielfrühlings: „Wir freuen uns sehr, nun bereits zum dritten Mal unsere musikalischen Freunde auf Deutschlands größte und schönste Insel einladen zu dürfen. Wir sind uns sicher, dass auch sie höchst inspiriert sein werden von der reizvollen Landschaft, der ganz besonderen Atmosphäre und den einzigartigen Spielstätten. Gemeinsam mit unserem Publikum wollen wir ein Fest der russischen Musik mit ergreifenden Konzerten und wunderbaren Begegnungen erleben!“

httpv://youtu.be/KiWbTyqJ1GA

Konzerte

Insgesamt 15 Konzerte stehen beim Festspielfrühling Rügen 2014 in der Zeit vom 14. bis 23. März 2014 auf dem Programm. Mit dem Frühlingserwachen beginnt der Konzertreigen im Marstall Putbus: Das Fauré Quartett ist hierbei u. a. mit Mussorgskis „Bildern einer Ausstellung“
im Arrangement für Klavierquartett zu hören (14.03., 19:30 Uhr). Das erste Wochenende bietet daneben noch ein Kammerkonzert in der Kunstscheune Vaschvitz mit Mitgliedern des Fauré Quartetts, dem Cellisten Julian Arp und der Pianistin Polina Leschenko, die Werke von Rachmaninow und Arenski spielen (15.03., 15:00 Uhr). Am Samstagabend erklingt ein Orchesterkonzert im Marstall Putbus. Das Kammerorchester der jungen nordeutschen philharmonie  präsentiert zusammen mit Natalia Prishepenko, Nils Mönkemeyer, Julian Arp und Anatol Ugorski unter der Leitung von Thomas Klug Werke von Mozart, Tschaikowski und Schostakowitsch (15.03., 19:30 Uhr). Am Sonntagvormittag bringt das junge Schumann Quartett auf der Selliner Seebrücke Streichquartette von Borodin und Beethoven zu Gehör (16.03., 11:00 Uhr), bevor am Abend Lieder des 20. Jahrhunderts im Marstall Putbus erklingen. Die Sopranistin Simone Kermes, die sich als deutsche Königin der Barockmusik einen Namen gemacht hat, singt Lieder von Mahler sowie Romanzen von Schostakowitsch nach Gedichten des russischen Dichters Alexander Blok und wird hierbei von den Musikern des Faure Quartetts begleitet (16.03., 19:30 Uhr).

Mit Werken für Viola und Klavier von Bach und Schostakowitsch läuten der Bratschist Nils Mönkemeyer und Anatol Ugorski (Klavier) die Woche ein, beim Mittagskonzert in der Kapelle Vitt (Kap Arkona; 17.03., 12:00 Uhr). Der Pianist, der als ausgewiesener Skrjabin-Experte gilt, gibt einen Tag später einen Klavierabend mit Werken von Skrjabin, Schostakowitsch und Strawinski in der Kapelle des Gutshauses in Vaschvitz (18.03, 19:30 Uhr). Beim abendlichen Kammerkonzert am Montag im Theater Putbus mit dem Fauré Quartett, Viviane Hagner, Li-Wei Qin, Natalia Prishepenko und Polina Leschenko erklingen Werke von Glasunow, Tanejew, Medtner und Brahms (17.03., 19:30 Uhr).Osteuropäische Klänge und wilde Tänze sind zur Wochenmitte bei der FQ Lounge im Haus des Gastes in Baabe zu erleben. Moderator Ludwig Hartmann interviewt das Fauré Quartett und seine Freunde bei diesem Loungekonzert in lockerer Atmosphäre u. a. dazu, warum diese Musik so spannend zu spielen ist (19.03., 19:30 Uhr). Beim Thema Russland darf auch ein Tanzabend nicht fehlen. Im Theater Putbus bringen Tänzer der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main u. a. das Tanzstück „Russian Roulette“ auf die Bühne. Die begleitende Musik spannt den Bogen von Borodin, Prokofjew und Strawinski – gespielt von Mitgliedern des Fauré Quartetts, Viviane Hagner, Natalia Prishepenko, Nils Mönkemeyer und Li-Wei Qin – bis zu „Kill the sexist“ der russischen Band Pussy Riot (20.03., 19:30 Uhr).

Das zweite Wochenende beim Festspielfrühling Rügen startet am Freitagabend im Marstall Putbus mit Musik und Literatur: Die Schauspieler Anna Thalbach und Gerd Wameling lesen aus dem Briefwechsel zwischen Tschaikowski und seiner Gönnerin Nadeschda von Meck. Musikalisch umrahmt wird die Lesung durch Werke von Tschaikowski und Debussy; es musizieren u. a. Mitglieder des Fauré Quartetts, die Festspielpreisträger Viviane Hagner und Li-Wei Qin sowie David Orlowsky und Nils Mönkemeyer (21.03., 19:30 Uhr). Literarisch geht es weiter, wenn im Natur Erbe Zentrum Rügen in Prora/Binz am Samstagvormittag Anna Thalbach aus dem „Märchen vom Fliegenpilz“ liest, das aus der Feder des Komponisten Prokofjew stammt, dessen Violinsonate op. 115 Viviane Hagner begleitend spielt (22.03., 11:00 Uhr). Am Nachmittag stehen u. a. Werke von Balakirew, Borodin und Rimski-Korsakow auf dem Programm im Haus des Gastes in Baabe, die von Mitgliedern des Fauré Quartetts, Viviane Hagner, Li-Wei Qin, Nils Mönkemeyer u. a. auf die Bühne gebracht werden (22.03., 15:00 Uhr). Beim großen Finale, dem Abschlusskonzert in der Nordperdhalle Göhren am Samstagabend heißt es: Klezmer Perspektives. David Orlowsky Trio feat. Fauré Quartett. Zunächst unternimmt das preisgekrönte Trio eine Reise durch die „Weltkammermusik“, wie David Orlowsky
die gewinnende Mischung aus Klezemer mit Klassik und Jazz nennt, um sich im letzten Teil des Konzerts mit dem Fauré Quartett zusammenzutun (22.03., 19:30 Uhr). Beim Festspielkehraus am Sonntag im Theater Putbus ist der Klarinettist Jörg Widmann mit einer eigenen Komposition, der „Fantasie für Klarinette solo“ zu erleben; außerdem sind dabei: Mitglieder des Fauré Quartetts, Viviane Hagner, Li-Wei Qin, der Kontrabassist Ander Perrino und Polina Leschenko, die Werke von Brahms und Glinka spielen (23.03., 11:00 Uhr).

Begleitveranstaltungen und Ausflüge

Eingerahmt werden die Konzerte von einem Begleitprogramm mit insgesamt 5 Veranstaltungen: Der Journalist und Musikvermittler Carsten Hinrichs beleuchtet unter dem Titel „Tschaikowski und das Mächtige Häuflein“ im Badehaus Goor in Putbus die russische Musik des 19. Jahrhunderts (15.03., 11:15 Uhr und 21.03., 17:00 Uhr) und geht am gleichen Ort dem musikalischen Klang Russlands im 20. Jahrhundert „Von Petersburg nach Hollywood“ (15.03., 16:30 Uhr) nach. Der Musikphysiologe Prof. Dr. Eckart Altenmüller stellt Alexander Skrjabin als den „Komponisten der Farbenextase“ auf der Selliner Seebrücke vor (18.03., 15:00 Uhr), während der Redakteur und Journalist Ludwig Hartmann anhand seiner Plattensammlung im Kaminzimmer von Schloss Ralswiek Einblick in die Welt der russischen Liedermacher wie Bulat Okudschawa oder Wladimir Wyssozki gibt (20.03., 15:30 Uhr).

Außerdem stehen zwei Ausflüge auf dem Programm: Auch 2014 gibt es wieder einen Abstecher auf die Nachbarinsel Hiddensee. Neben einer Inselrundfahrt und einer Führung durch das Gerhart-Hauptmann-Haus sind die Geigerin Natalia Prishepenko und die Pianistin Polina Leschenko in der Künstlerstätte mit Werken von Prokofjew und Tschaikowski zu erleben (16.03., 10:00 Uhr). Neu ist der Ausflug auf die Granitz, bei dem die Besucher mit dem „Rasenden Roland“ und dem Jagdschloss-Express zum Jagdschloss Granitz hinauffahren und dort nach einer Schlossführung und einem Mittagessen den Vortrag „Tschaikowski und das Mächtige Häuflein“ des Journalisten Carsten Hinrichs hören, der die russische Musik des 19. Jahrhunderts beleuchtet (21.03., 10:00 Uhr).

Die Mitglieder des Fauré Quartetts geben auch 2014 wieder einen Meisterkurs für Laienmusiker. Im Rahmen des Projekts „Rhapsody in School“ werden die Musiker außerdem in Rügener Schulen spielen und den Kindern und Jugendlichen die Musik näherbringen. Am Sonntagnachmittag (23.03., 15:00 Uhr) laden die Festspiele MV noch zu einem besonderen Konzert ein, nämlich einem Kinderkonzert im Hafenbahnhof Sassnitz, bei dem zum Thema „Wind und Wetter“ kindgerechte Werke von Vivaldi, Mozart und Rossini zu hören sind.

Hotelarrangements

Wie auch in den letzten Jahren gibt es wieder die Möglichkeit, Arrangements aus Konzertbesuchen und Übernachtungen in den 14 Partnerhotels und –appartements der Festspiele MV zu buchen. Die Angebote reichen vom „Trio“ (3 Übernachtungen mit 2 Konzertkarten), über das „Sextett“ (6 Übernachtungen mit 4 Konzertkarten) bis hin zum „Nonett“ (9 Übernachtungen mit 6 Konzertkarten) und können beim Kartenservice der Festspiele MV telefonisch unter 0385 – 591 85 85 gebucht werden.

 

Unterstützer

Unterstützt wird der Festspielfrühling Rügen 2014 durch verschiedene regionale Sponsoren und Förderer wie die Kurverwaltungen der Ostseebäder Göhren, Sellin, Baabe und Binz, Gemeinde Binz,Tourismuszentrale Rügen (TZR), Sparkasse Vorpommern, KulturStiftung Rügen, Stadt Putbus, Landkreis Vorpommern-Rügen, den RPNV, 50hertz sowie die Rügener Partnerhotels und –appartements. Als besonderen Service bietet der RPNV (Rügener Personennahverkehrs GmbH) zu ausgewählten Konzerten in Göhren, Putbus, Baabe und Boldevitz den „Festspielbus“ an, dessen Fahrplan im November unter www.rpnv.de veröffentlicht wird.

Festspielfrühling Rügen 2014

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