„Sonnenallee – das Musical“ lockt nach Schwerin

Mit großem Erfolg ist der Kartenvorverkauf für Ralph Reichels nächste Inszenierung „Sonnenallee – das Musical“ am Mecklenburgischen Staatstheater Schwerin gestartet, die ab 14. Februar 2014 im Großen Haus zu erleben sein wird. Bereits über ein Viertel der Karten für die 13 Vorstellungen, die „en suite“ im Großen Haus bis 2. März gespielt werden, sind verkauft.

Ralph Reichel bringt den Stoff nach dem legendären Film „Sonnenallee“ von Leander Haußmann und Thomas Brussig, der das Leben Ost-Berliner Jugendlicher in den 1970er Jahren auf sehr humoristische Weise darstellt, mit dem Schauspielensemble des Mecklenburgischen Staatstheaters Schwerin auf die Bühne. Der Regisseur und Chefdramaturg ist über die Grenzen der Landeshauptstadt bekannt für seine begeistert gefeierten Produktionen wie „Richard O‘Brians The Rocky Horror Show“ oder „Hair“. Es wird opulent inszeniert mit vielen Tanzeinlagen und unter der musikalischen Leitung des Ausnahmemusikers John R. Carlson. „Man munkelt von einer Dienststelle, wo die sich den ganzen Tag die heißen Scheiben reinziehen, um sie uns dann zu verbieten.“

„Sonnenallee – das Musical“

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Wer vor 25 Jahren am kürzeren Ende der Sonnenallee über die Straße ging, hatte Publikum. Der Klassenfeind schaute über die Berliner Mauer in den Osten und sah kostümierte Fluchtversuche, Schmuggel-Experimente oder bei übermütigen Partys das Urinieren auf den antifaschistischen Schutzwall. Aus diesen komödiantisch zugespitzten Kuriositäten entwickelten Leander Haußmann und Thomas Brussig den populären Film „Sonnenallee“: Michael Ehrenreich und sein Freund Mario werden in der DDR erwachsen, entjungfert und wehrpflichtig. Dasselbe Startkapital, aber zwei völlig verschiedene Lebenswege. Mario, der Unruhestifter mit Schulverweis, wird Vater und beginnt sich mit dem Staat zu arrangieren, der Stasi und dem Dienst an der Waffe. Michael schreibt für die angebetete Mirjam nachträglich das Tagebuch seiner Schulzeit und sich selbst darin eine Aufmüpfigkeit zu, die der Musterschüler im Gegensatz zu Mario nach der Schule dann tatsächlich auszuleben beginnt. Noch bevor die Mauer zerbricht, tut es die Freundschaft.

25 Jahre Mauerfall und noch immer bietet eine Geschichte über kontroverse Haltungen zur DDR Diskussionsstoff. Deshalb gehen wir den Brüchen der DDR in dieser Spielzeit auf drei verschiedene Weisen nach: Neben dem Musical verfolgen wir das Thema im zeitgenössischen Text „Männer Frauen Arbeit“ von Oliver Kluck und bei „Paul Pode“, dem dritten großen Projekt von Spielstätte Stadt. Mit „Sonnenallee“ wird Ralph Reichel nach seinen begeistert gefeierten Produktionen „Richard O‘Brians The Rocky Horror Show“ und „Hair“ für die Musicalreihe des Schauspiels eine weitere Produktion schaffen, opulent inszeniert mit Tanz und unter der musikalischen Leitung von John R. Carlson.

Die nächsten Termine und Karten

So, 09.02.2014 · 11:00 Uhr · Konzertfoyer
Fr, 14.02.2014 · 19:30 Uhr · Großes Haus
Sa, 15.02.2014 · 19:30 Uhr · Großes Haus
So, 16.02.2014 · 18:00 Uhr · Großes Haus
Di, 18.02.2014 · 19:30 Uhr · Großes Haus
Mi, 19.02.2014 · 19:30 Uhr · Großes Haus
Do, 20.02.2014 · 19:30 Uhr · Großes Haus
Fr, 21.02.2014 · 19:30 Uhr · Großes Haus
Sa, 22.02.2014 · 19:30 Uhr · Großes Haus
So, 23.02.2014 · 18:00 Uhr · Großes Haus
Do, 27.02.2014 · 19:30 Uhr · Großes Haus
Fr, 28.02.2014 · 19:30 Uhr · Großes Haus
Sa, 01.03.2014 · 19:30 Uhr · Großes Haus
So, 02.03.2014 · 18:00 Uhr · Großes Haus

Kartentelefon: 0385 5300 123;
kasse@theater-schwerin.de

„Sonnenallee – das Musical“ lockt nach Schwerin

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