Der Bettelstudent im Mecklenburgischen Staatstheater Schwerin

Operette von Carl Millöcker
Text von Friedrich Zell und Richard Genée
Premiere am Freitag, den 21. Januar 2011 um 19.30 Uhr im Großen Haus des Mecklenburgischen Staatstheaters Schwerin

Musikalische Leitung: Judith Kubitz
Inszenierung: Andreas Baesler
Bühne: Hermann Feuchter
Kostüme: Caroline Dohmen
Choreinstudierung: Ulrich Barthel
Mit: Elvira Hasanagič (Laura), Itziar Lesaka (Bronislawa), Margo Weiskam (Palmatica, Gräfin Nowalska), Eric Fennell (Symon Rymanowicz), Kim Schrader (Jan Janicki), Frank Blees (Oberst Ollendorf), Stefan Heibach (Major von Wangenheim), Andreas Lettowsky (Rittmeister von Henrici), Markus Vollberg (Leutnant von Schweinitz), Kay-Gunter Pusch (Kornett von Richthofen), Christian Hees (Enterich), Johann Zürner (Onuphrie) u.a., Opernchor des Mecklenburgischen Staatstheaters,
Mecklenburgische Staatskapelle Schwerin

Ein wahrlich an Ohrwürmern reicher Operettenklassiker steht im neuen Jahr auf dem Spielplan. Seinen Triumphzug über die Bühnen der Welt begann „Der Bettelstudent“ schon gleich nach der Uraufführung am 6. Dezember 1882 im „Theater an der Wien“. Musikalische Meisterschaft vereint sich hier mit einer brillanten Handlung, in der auf fast aberwitzige Weise private Ranküne und nationale Interessen in ein folgenreiches Wechselspiel geraten. Oberst Ollendorf, sächsischer Gouverneur Krakaus im besetzten Polen, kocht vor Wut. Als er jüngst auf einem Ball mit der schönen Laura Nowalska einen Flirt beginnen wollte und sie auf die Schulter küsste, verstand die dergestalt Geehrte dies doch tatsächlich als einen unsittlichen Antrag. Vor aller Augen schlug sie den kühnen Verehrer mit dem Fächer ins Gesicht. Für diese Schmach will sich Ollendorf bitter rächen, indem er der stolzen Laura einen armen Schlucker als Bräutigam unterjubelt. Er begibt sich zu diesem Zweck zum städtischen Gefängnis und findet dort mit dem „Bettelstudenten“ Symon Rymanowicz einen geeigneten Kandidaten. Vom Oberst als „Fürst Wybicki“ kostümiert gewinnt Symon schnell Lauras ganze Zuneigung. Doch alles Weitere verläuft keineswegs nach Ollendorfs Plan, denn am Ende hat nicht nur Laura tatsächlich ihre große Liebe gefunden, zudem ist auch noch Polen von der Fremdherrschaft befreit.[cincopa AAMA3YaOskTd]

Regisseur Andreas Baesler, der auf über 120 Inszenierungen im In- und Ausland verweisen kann, darunter viele Ur- und Erstaufführungen, lehnt seine Inszenierung konzeptionell an den bekannten Film „Sein oder Nichtsein“ von Ernst Lubitsch (1942) an, der wiederum auf der Komödie „Noch ist Polen nicht verloren“ von Menyhért Lengyel basiert. Und auch Charlie Chaplins „Der große Diktator“ von 1940 stand Pate bei der Inszenierung. Beide Filme gelten als Meilensteine der Militarismus-Persiflage.

Matinee vor der Premiere: 9. Januar 2011, 11.00 Uhr, Konzertfoyer
Kartentelefon: 0385 / 5300 – 123; kasse@theater-schwerin.de
Pressekarten auf Anfrage unter Tel. 03 85 / 53 00 – 202, Fax 03 85 / 53 00 – 137
oder über presse@theater-schwerin.de

Fr, 21. Januar 2011, 19.30 Uhr, Großes Haus
So, 30. Januar 2011, 18.00 Uhr, Großes Haus
Do, 3. Februar 2011, 19.30 Uhr, Großes Haus

Das Genuss Erlebnis wird komplett durch eine Übernachtung in einem Luxushotel in bzw. bei Schwerin oder in einem Gourmet Restaurant in bzw. bei Schwerin.

Der Bettelstudent im Mecklenburgischen Staatstheater Schwerin

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