Aufführung des Kabarett-Theaters „Die Distel“

Aufführung des Kabarett-Theaters „Die Distel“ auf der Insel Usedom mit aktuellem Programm „Das GUIDO-PRINZIP“
Eine Satire über die Machenschaften der Macht
21. September 2010 in Heringsdorf Kaiserbädersaal


Das GUIDO-PRINZIP
Eine Satire über die Machenschaften der Macht

Westerwelle & Co! Topjournalist von Prönne wird alles erbarmungslos offen legen. Er sieht es so klar wie keiner vor ihm: Das Guido-Prinzip!  

Wahl-Schlappe für die Lobby-Partei! Man spielt beleidigt im Guido-Lager. Ist die FDP fertig? Erst Ein-Themen-Partei, nun Null-Lösungen-Partei? Die große Guido-Ära am Ende? Triumphator adé? Was nun, was tun, Herr Westerwelle?

Super-Guido krakeelte im kühl kalkulierten Krawallkurs. Und jetzt: Plötzlich Politik auf Samtpfötchen? Erst Markt statt Staat – nun Staat statt Markt! Westerwelle weichgespült? FDP friedlich? Alles nur Verpackung! Gestern noch Rhetorikrambo heute den Geläuterten mimen! Wohlfeiles Werben um Wähler. Wende-Westerwelle!

Von Prönne hat tiefe Abgründe aufgedeckt. Doch warum wird er rigoros sabotiert? Liegt es am Geld? Am BKA oder am Verfassungsschutz? Nein. Es kommt noch viel zynischer! Das eben ist die Welt des Dr. Westerwelle.

Zersetzende Szenarien und kuriose Kollisionen – nur der Zuschauer entkommt ihnen, heiter-herzhaft lachend.

Die DISTEL am Bahnhof Friedrichstraße, zeigt intelligente, freche, politische Satire.
Zwei Ensemblegruppen unterhalten das Publikum gemeinsam mit Musikern in witzigen Spielszenen, untermalt mit hitverdächtigen Songs. Über 100 000 Gäste besuchen uns jedes Jahr.

„Hurra, Humor ist eingeplant“ – mit diesem Programm begann die DISTEL „auf Wunsch breitester Bevölkerungskreise“ durch Magistratsbeschluß am 02. Oktober 1953 zu blühen. Mit ihrer Gründung sollte im Osten Berlins ein politisches Gegengewicht zu den Insulanern und Stachelschweinen in West-Berlin geschaffen werden. Ihr Gründer und Direktor Erich Brehm aber zielte „aufs Janze“ und so wurde die DISTEL bald zu einer bekannten und beliebten Gesamt-Berliner Adresse.

Mehrmals wollten sich die Regierenden der DDR dieses kritische Kabarett nicht mehr bieten lassen. Direktoren wurden neu berufen und mussten wieder gehen. 1988 durfte ein ganzes Programm „Keine Mündigkeit vorschützen“ nicht zur Aufführung kommen. Das nächste Programm konnte nicht mehr verboten werden und die Distel ging „Mit dem Kopf durch die Wende“.
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