Oudrys Pfefferfresser als Briefmarkenmotiv

Oudrys Pfefferfresser als Briefmarkenmotiv das Sonderpostamt der Deutschen Post am 8. Januar 2017 im Schloss Ludwigslust. Die Deutsche Post gibt am 2. Januar 2017 ein neues Sonderpostwertzeichen zum Schloss Ludwigslust heraus: Die Briefmarke zu 70 Cent ziert ein Gemälde des französischen Hofmalers Jean-Baptiste Oudry.

Oudrys Pfefferfresser als Briefmarkenmotiv

„Die Herausgabe dieser Briefmarke ist eine besondere Würdigung unserer Landeskunstsammlungen – in denen die Werke des französischen Tiermalers Oudry einen herausragenden Stellenwert haben. Am 8. Januar 2017 feiern wir die neue Briefmarke im Schloss Ludwigslust – natürlich gemeinsam mit der Deutschen Post.“, freut sich Dr. Dirk Blübaum, Direktor des Staatlichen Museums Schwerin /  Ludwigslust / Güstrow.

„Mit Briefmarken wirbt man in der ganzen Welt. Wir hatten eine großartige Resonanz auf die Sondermarke ‚Schloss Ludwigslust‘ im Jahr 2015. Daher freue ich mich, dass mit den exotischen Tierporträts von Oudry die Aufmerksamkeit nun erneut auf das Barockschloss gerichtet ist.“, so Mathias Brodkorb, der als Finanzminister auch für das Staatliche Museum Schwerin und dessen Kunstsammlung verantwortlich ist.

Im Foyer des Schlosses Ludwigslust öffnet am Sonntag, den 8. Januar 2017 eine Sonderpostfiliale von 10 bis 17 Uhr und bietet die neue Briefmarke, das Ersttagsblatt mit dem Ersttagsstempel aus Bonn, den limitierten Sonderbriefumschlag und den Postsonderstempel anlässlich der Erstausgabe des neuen Sonderpostwertzeichens an. Zudem sind philatelistische Leckerbissen, unter anderem Briefmarken aus der Gemäldeserie der Deutschen Post, 200 weitere Motivmarken und – eine zusätzliche Besonderheit – die Marke vom Schloss Ludwigslust aus dem Jahr 2015 (80 Cent) vor Ort zu haben: Diese Marke ist ansonsten bundesweit nicht mehr erhältlich.

Die Mitarbeiter des Schlosses Ludwigslust laden ein, die exotischen Werke des Malers Oudry um 11, 14 und 15 Uhr kennenzulernen. Die Rundgänge führen durch die im März 2016 sanierten und neu konzipierten Räume. Büsten von Houdon, kostbare Möbel der Zeit, wertvolle Elfenbeinarbeiten und die herzogliche Uhrensammlung sind weitere Spitzenstücke. Eine „Pfefferfresser-Stärkung“ bietet das Schlosscafé – verbunden mit einem herrlichen Ausblick in den Ludwigsluster Schlosspark.

Jean-Baptiste Oudry (1686–1755)

Jean-Baptiste Oudry (1686–1755), Hofmaler Ludwig XV. und Professor der Königlichen Akademie, war neben François Desportes der berühmteste Tiermaler seiner Zeit. Er zeigte das Tier in seiner Individualität und seiner ihm gemäßen Umwelt und nahm so Tendenzen der Aufklärung vorweg.

Pfefferfresser, Jungfernkranich und Haubenkranich in einer Landschaft
‚Pfefferfresser, Jungfernkranich und Haubenkranich in einer Landschaft‘, Oudry, Jean-Baptiste; 1686-1755.
Schwerin, Staatliches Museum.

 

Pfefferfresser, Jungfern- und Haubenkranich gehören zu zwölf exotischen Tieren, die Oudry für den Königlichen Botanischen Garten in Paris, den heutigen Jardin des Plantes, gemalt hat. Das große Interesse für die Werke Oudrys und für seine ungewöhnlichen lebensgroß dargestellten Tiere veranlassten den regierenden Herzog von Mecklenburg-Schwerin Christian Ludwig II. und seinen Sohn, Erbprinz Friedrich, die gemalte Menagerie aus Versailles direkt vom Künstler zu erwerben. In einem Zeitraum von 23 Jahren erwarb der Schweriner Hof zahlreiche Werke, sodass das Staatliche Museum Schwerin heute mit 34 Gemälden und 43 Handzeichnungen über die größte zusammenhängende Sammlung von Werken Oudrys überhaupt verfügt.

 

8.1.2017 – das Programm in der Übersicht:

10 Uhr
Eröffnung der Sonderpostfiliale und Begrüßung durch Dr. Dirk Blübaum, Direktor des Staatlichen Museums Schwerin / Ludwigslust / Güstrow
und Dieter Stephan, Deutsche Post

 

10 bis 17 Uhr
Das Sonderpostamt ist geöffnet.

 

11 / 14 / 15 Uhr
Schlossleiter Peter Krohn lädt ein zu exotischen Bildbetrachtungen

 

10.30 Uhr / 13.30 / 14.30 Uhr
Kinderführung „Tiere im Schloss“, anschließend Gestaltung einer Briefmarke
Sylvia Wulff, Museumspädagogin

 

Schloss Ludwigslust  Schlossfreiheit | 19288 Ludwigslust · T 03874 – 5719-0 · www.schloss-ludwigslust.de · info@schloss-ludwigslust.de

geöffnet Di – So 10 – 17 Uhr · Führungsanmeldung Tel. 03874 – 5719-15 / -16

 

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