Licht und Wolken in der niederländischen Malerei

Rendezvous im Staatlichen Museum Schwerin am 28. November 2013 um 18 Uhr. Christoph Müller im Gespräch mit Stefan Kreibohm (Meteorologe) vom Wetterstudio Hiddensee. Die Sprache des Himmels – Licht und Wolken in der niederländischen Malerei.

Nehmen wir uns einen Abend Zeit, Wolken auf holländischen Bildern zu betrachten – und dass in fachkundiger Gesellschaft eines Sammlers und eines Meteorologen.

Die oft mehr als die Hälfte des Bildes einnehmenden Himmel dienen dem Bild, sie verstärken die Dramatik des schäumenden Wassers oder der sanften orangetonigen Abendstimmung. Hieronymus van Diest dramatisiert einen Sonnenuntergang durch zuckende Blitze. Wolken begegnen uns als duftige Schleier oder körperhafte schwere Objekte, Himmelskontraste von himmelblau bis gewittrig.

In Plattenbergs Seesturm vor felsiger Küste findet der Überlebenskampf unter Blitzgebilden, wie von Zeus selbst gesandt, statt.

Haben die holländischen und flämischen Künstler wirkliche Wettersituationen gemalt oder theatralische Situationen erfunden?

Der Eintritt kostet 5 Euro, ermäßigt 3,50 Euro.

via: Staatliches Museum Schwerin

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