Kunstmuseum Ahrenshoop präsentiert neue Ausstellung

Hommage an das deutsche Enfant terrible Thomas Brasch (1945-2001)

„Wer durch mein Leben will, muss durch mein Zimmer …“ – oder direkt nach Ahrenshoop.
Ab dem 31. Januar würdigt das Kunstmuseum Ahrenshoop mit zwei Veranstaltungen einen der wichtigsten Schriftsteller und Regisseure des 20. Jahrhunderts: Thomas Brasch. Der Bildhauer und Maler Alexander Polzin, den mit Brasch eine Freundschaft verband, verarbeitet in seiner Ausstellung die Beziehung zum 2001 verstorbenen Künstler.

In Skulpturen, Plastiken und Grafiken ehrt Polzin das Lebenswerk seines Freundes in einer Ausstellung im Kunstmuseum Ahrenshoop auf der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst. Mit „Engel aus Eisen“ (1981) trifft anschließend Kino auf Kunst: Braschs Erstlingswerk ist Gegenstand der Veranstaltungsreihe „Kino trifft Kunst – Kunst trifft Kino“.

1981 wurde der Film mit dem Bayerischen Filmpreis ausgezeichnet. Zudem gibt es weitere begleitende Veranstaltungen, darunter eine Filmpräsentation (19.2.) „Brasch. Das Wünschen und das Fürchten“ (2011) von Christoph Rüter oder eine Lesung (19.2.) mit Marion Brasch mit dem Titel „Ab jetzt ist Ruhe. Roman meiner fabelhaften Familie“.

Das Kunstmuseum Ahrenshoop wurde am 30. August 2013 eröffnet. Es besticht durch seine vielfältige Museumssammlung mit mehr als 500 Werken (u. a. Elisabeth von Eicken, Anna Gerresheim, César Klein) und seine mehrfach ausgezeichnete Gebäudearchitektur (Landesbaupreis Mecklenburg-Vorpommern 2014, Iconic Award 2014). Die Ausstellung zu Ehren Braschs findet parallel zur großen Sonderausstellung „Signale der Unruhe. Eine deutsche Begegnung“ im Kunstmuseum Ahrenshoop statt und wird bis zum 15. März gezeigt.

Weitere Informationen. www.kunstmuseum-ahrenshoop.de

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