Die Revolution der Romantiker FLUXUS made in USA

Die Ausstellung „Die Revolution der Romantiker FLUXUS made in USA“ ist vom 14. März bis 9. Juni 2014 in der Galerie Alte & Neue Meister im Staatlichen Museum Schwerin zu sehen.  Erstmals werden in einem Ausstellungsprojekt Romantik und Fluxus in Verbindung gebracht. Die Ausstellung zeigt den Einfluss der Romantiker des 19. Jahrhunderts auf eine neue Idee des Romantischen im 20. Jahrhundert anhand amerikanischer Fluxus- Künstler.

Werke der berühmten, aus Mecklenburg-Vorpommern stammenden Romantiker Caspar David Friedrich und Philipp Otto Runge treffen auf Werke der Fluxus- Künstler Nam June Paik, John Cage, George Brecht, Alison Knowles, George Macunias und anderen.

Die Romantiker beabsichtigten am Ende des 18. Jahrhunderts, sich vom Diktat der Vernunft und den fortschreitenden Rationalisierungsprozessen der beginnenden Moderne zu lösen und mit ihrer Kunst neue Vorstellungen vom Leben zu entwickeln. Fluxus ist eine Avantgardeströmung, die zu Beginn der 1960er Jahre einen künstlerischen und auch einen gesellschaftlichen Wandel anstrebte. Beide Kunstströmungen verbindet der drängende Wunsch, Kritik an den als einengend empfundenen gesellschaftlichen Verhältnissen zu üben und die Idee der Freiheit mit den Mitteln der Kunst zu behaupten.

Viele das Projekt begleitende Aktionen werden einen Dialog zwischen Kunst und Alltag eröffnen. Der Amerikaner Ben Patterson gestaltet eine Fluxus-Bar. Die Besucher können inmitten der Exponate das romantische Lebensgefühl der Fluxus-Künstler auf sich wirken lassen und selbst Teil eines avantgardistischen Projekts zu werden – natürlich bei Fluxus-Wein.

Eigens für die Ausstellung gestaltet der Künstler Geoffrey Hendricks einen ‚Fluxus-Altar des Romantischen‘. Dieser Altar spielt auf Caspar David Friedrichs berühmten „Tetschener Altar“ an, der im Jahre 1808 für Empörung sorgte und heftige Debatten über Fragen der zeitgenössischen Ästhetik auslöste. Auf eine Bühne finden Aktionen, Performances und Musikdarbietungen statt. Auch hier kann der Besucher selbst als Fluxus-Künstler agieren.

Im Mai 2014 wird das alternative Reiseunternehmen FLUX_tours in Mecklen-burg-Vorpommern unterwegs sein und Halt in Schwerin (8.-10.5.), Rostock (15.- 18.5.), Stralsund (22.-25.5.) und Greifswald (7.-9.6) machen.

Zum Begleitprogramm der Ausstellung gehört auch das Kunstprojekt marcel duchamp – mottenkönig, sven daigger – windgespräch, das in Kooperation mit der Kunsthalle Marcel Duchamp, dem kleinsten Museum der Welt in Cully am Genfer See, ins Leben gerufen wurde.

Die Ausstellung steht unter der Schirmherrschaft der US-Generalkonsulin in Hamburg, Nancy Corbett.

Die NORDMETALL-Stiftung fördert Projekte in den Bereichen Bildung, Forschung, Wissenschaft, Kultur und Soziales in Norddeutschland. Die FLUXUS-Ausstellung ist eines der größten kulturellen Förderprojekte im Jubiläumsjahr der Stiftung. Mit dieser Unterstützung betont die NORDMETALL-Stiftung einmal mehr ihren Ansatz, die Kunst sprichwörtlich „vom Sockel“ und ins Leben des Betrachters zu holen. Darüber hinaus stärkt die NORDMETALL-Stiftung mit ihrem Engagement die Region Mecklenburg- Vorpommern.

Die Revolution der Romantiker FLUXUS made in USA

Kommentar verfassen