Bahn frei für Kunstmuseum in Ahrenshoop

Einstimmig beschlossen die Mitglieder des Vereins der Freunde und Förderer des Kunstmuseums Ahrenshoop einer abgespeckten Version des Kunstmuseums Ahrenshoop zu. Die Zahl der Gebäude sank von acht auf jetzt fünf. Außerdem wird auf ein komplettes Geschoss verzichtet. Damit machten sie den Weg frei für das ehrgeizige Vorhaben. Der Beschlussfassung am Montagabend war eine langwierige Diskussion um die Dimensionen des geplanten Kunstmuseum vorausgegangen.

Herausgekommen ist eine Änderung des ursprünglichen Konzepts: Trotz einer erheblichen Verkleinerung des Gesamtensembles sei ein funktionales und funktionierendes Museum möglich. Von den anfangs acht vorgesehenen Gebäuden blieben noch fünf. Und die wurden jeweils einer Etage beraubt. Die Höhe der Gebäude schrumpfte somit von erst gut 13 Metern auf nun nicht einmal zehn. Das gegenüber stehende „Haus Antje“ sei jedenfalls wesentlich höher“, hieß es seitens des Planungsbüros.

Größtes Problem stellten die fehlenden Parkplätze dar. Gelöst wurde das mit dem Verzicht auf eine gastronomische Einrichtung. Nun müssen nur noch gut eine Handvoll Stellflächen vorgehalten werden, die für den laufenden Betrieb des Kunstmuseums erforderlich sind. Diese Parkplätze werden auf dem Grundstück vis-à-vis der Feuerwehr eingerichtet. Verzichten muss der Museumsverein auch auf einen Veranstaltungssaal.

Laut Planungsbüro werden mit der abgespeckten Version des Kunstmuseums rund 15 Prozent weniger Grundstücksfläche überbaut. Wichtig sei, dass die Gebäude nicht bis an die Grenzen des Areals gesetzt werden, es nun einen Abstand von drei Metern gebe.

Bürgermeister Hans Götze freute sich nach der einmütigen Zustimmung zu der neuen Planung, „dass ein großer Schritt nach vorn“ getan worden sei. Die Initiatoren hätten nun wieder die Möglichkeit, in den Zeitplan zurückzukommen.

In der Vergangenheit war das Vorhaben ins Stocken geraten, weil Museumsverein und Kommune unterschiedliche Vorstellungen hatten.

Text (Ostsee-Zeitung)

Bahn frei für Kunstmuseum in Ahrenshoop

Kommentar verfassen

Google+ Twitter Facebook