Rendezvous im Schloss Schwerin mit einem Vortrag

Rendezvous im Schloss Schwerin am 7. Januar 2015 um 18 Uhr mit einem Vortrag von Dr. Adina Rösch in der Historischen Bibliothek über „Das Burgschloss König Ludwig II. von Bayern auf dem Falkenstein“
Wie das Residenzensemble Schwerin sind die Königsschlösser Ludwigs II. von Bayern – darunter Schloss Neuschwanstein – für die Aufnahme in das UNESCO-Welterbe nominiert.

Vor diesem Hintergrund wird Dr. Adina Christine Rösch am 7. Januar 2015 um 18 Uhr in der Historischen Bibliothek des Schweriner Schlosses (Lennéstraße 1, 19053 Schwerin) die aktuellen Forschungsergebnisse zum „Burgschloss König Ludwigs II. von Bayern auf dem Falkenstein“ vorstellen.

Die Faszination, die von König Ludwig II. von Bayern ausgeht, ist auch über 125 Jahre nach seinem Tod ungebrochen. Zu einem seiner letzten Bauvorhaben zählt Burgschloss Falkenstein, das er in den achtziger Jahren des 19. Jahrhunderts nahe Pfronten zu errichten beabsichtigte. Durch den jähen Tod des Königs 1886 blieb eines der beispielhaftesten Bauwerke des Bayernkönigs unverwirklicht.

Die Bedeutung und das Ausmaß des Schlossbauprojekts, das mit dem Tod des Königs im Jahr 1886 jäh endete, belegen rund 400 Entwürfe, Modelle, Gemälde, kunsthandwerkliche Objekte und Fotografien, von denen ein Großteil unter dem fürstlich thurn-und-taxischen Baurat Max Schultze entstanden sind. Anhand dieser Objekte lässt sich die Planungsgeschichte des Burgschlosses sowie sein Aussehen in den verschiedenen Planungsstadien rekonstruieren. Der Außenbau sowie mehrere Innenräume sollten gotisierend gestaltet werden. Einzig der projektierte Hauptraum – das Schlafgemach – wäre im byzantinischen Stil entstanden. In Ausstattung und Architektur gibt es für den Burgschlossbau unterschiedlichste Vorbilder; unter anderem die Hagia Sophia, den Eschenheimer Turm in Frankfurt oder eben auch Schloss Neuschwanstein.

Der Eintritt kostet 3 Euro.

Rendezvous im Schloss Schwerin mit einem Vortrag

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