Ein Dorf als Museum – Freilichtmuseum Schwerin-Mueß

Das Freilichtmuseum Schwerin-Mueß, gelegen in der Mueßer Bucht am Südufer des Schweriner Sees, hat auf seine ganz besondere Weise Einzigartiges zu bieten.

Kultur und Natur lassen sich hier in einer erholsamen Einheit genießen. Man erfährt vieles über das Land und seine Leute, dem Reiz der reetgedeckten Fachwerkhäuser kann man nachspüren, und Geschichtsinteressierte und Gartenfreunde kommen auf voll ihre Kosten.

Das Freilichtmuseum bei Schwerin gewährt einen vielseitigen Einblick in die Arbeits- und Lebensweise der Bewohner eines mecklenburgischen Dorfes vom 18. bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts. Mueß gehörte zum ehemaligen landesherrlichen Besitz und war bis 1820 von der Leibeigenschaft geprägt. Derzeit sind innerhalb des 3,5 ha umfassenden Dorfreservates 17 museal eingerichtete Gebäude und Objekte zu besichtigen.

Besichtigt werden können imposante Niederdeutsche Hallenhäuser, eine Büdnerei und ein Hirtenkaten, eine alte Schmiede, in der immer noch an jedem Mittwoch das Schmiedfeuer angeheizt wird und eine Dorfschule mit ihren knarrenden Holzbänken. Weitläufige Garten- und Hofanlagen, Schafkoppeln- und Streuobstwiesen runden den Museumsrundgang ab. Quasi von A – Z, vom Ambos bis zur Ziege, geleiten den Gast informative Ausstellungen auf eine Zeitreise durch vier Jahrhunderte mecklenburgische Landesgeschichte.

 

Ein Dorf als Museum – Freilichtmuseum Schwerin-Mueß

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