Sommerkino mit Klassikern auf Celluloid am Strand von Heiligendamm

„Die große Liebe“ & zwei Drehortpremieren beim Sommerkino

Kuschelkino im Strandkorb – nachdem sich das Sommerkino in Heiligendamm 2016 großer Beliebtheit erfreute, geht es 2017 munter mit dem Open-Air-Event „Klassiker auf Celluloid“ weiter. Großartige Filmklassiker werden unter dem Motto „Die große Liebe“ bis Ende August in malerischer Ostseekulisse gezeigt. Gestartet wird am 30. Juni 2017 mit dem Film „True Romance“ aus dem Jahre 1993. Der Film entstand aus dem ersten Drehbuch von Quentin Tarantino und handelt von dem frisch verheirateten jungen Paar Clarence und Alabama, das per Zufall einen Koffer mit Kokain erbeutet und es verkaufen möchte.

Weiter geht es dann am 14. Juli 2017 mit dem wunderbaren Filmdrama „Die Brücken am Fluß“, mit Clint Eastwood (Produzent und Hauptdarsteller) und der charakteristischen Meryl Streep.

Erstmals wurden im Sommerkino auch Drehortpremieren aufgenommen. Am 16. Juli geht es los mit dem für die ARD verfilmten Martin Suther-Krimi „Allmen und der rosa Diamant“.  Unter der Regie von Thomas Berger verkörpert Heino Ferch die Titelrolle des Johann Friedrich von Allmen. Nicht nur die Verfilmung des Bestseller – Romans fand in Heiligendamm statt, auch der Roman selbst wurde überwiegend im Grand Hotel Heiligendamm geschrieben.

Sommerkino „Le Confessioni – Die Beichte“

Eine weitere Premiere wird am 06. August 2017 die Vorführung des Films „Le Confessioni – Die Beichte“ sein. Im Sommer 2015 waren es sechs Wochen Drehzeit in Heiligendamm, mit einem 50-köpfigen Filmteam aus Italien, die zur Fertigstellung des Kinofilms notwendig waren. Der Film, ein satirischer Thriller, der ein Gipfeltreffen internationaler Wirtschaftsgrößen und Finanzministern zum Thema hat, wurde zu neunzig Prozent in der Kulisse des ersten deutschen Seebades gedreht. Mit dabei waren unter anderem internationale Schauspieler wie Toni Servillo, Daniel Auteuil, Pierfrancesco Favino und Moritz Bleibtreu.

Über den Inhalt des Film erzählte Regisseur Roberto Ando: „In dem Film geht es um das Verhältnis unseres Lebens zu einer bestimmten Idee von Ökonomie, die fast schon in den Stand einer Religion getreten ist.“ Damit sei es auch ein psychologischer Film über Menschen, die mit Ökonomie zu tun haben – erzählt aus der Perspektive eines Außenstehenden. Der Film wurde bereits in den italienischen Kinos gezeigt, in Deutschland war er bisher auf dem Schweriner Filmkunstfestival zu sehen. Nun kommt er nach Heiligendamm.

Sommerkino mit Klassikern auf Celluloid am Strand von Heiligendamm
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