Ein schönes Paar: Genuss und Kultur in Mv

Gekrönte Dinner, fesselnde Konzerte und inspirierende Kulissen erwarten Gäste im Sommerreiseziel Mecklenburg-Vorpommern

Die Zahlen sprechen für sich: Mehr als 800.000 Gäste besuchen jährlich die Open-Air-Veranstaltungen im Land, 78 Prozent der Gäste besuchen Sehenswürdigkeiten, 46 Prozent Museen und Ausstellungen und 26 Prozent Festivals und Events. Zwischen Ostseeküste und Seenplatte bietet sich gerade für Genießer und Kultururlauber eine begeisternde Fülle von besonderen Orten, inspirierenden Veranstaltungen und einzigartigen Kulissen.

Kulturelle Leuchttürme wie die Festspiele Mecklenburg-Vorpommern mit ihren Konzerten und musikalischen Lesungen an ungewöhnlichen Orten wie alten Feldsteinscheunen, Schiffen und Gutshäusern, die Schlossfestspiele Schwerin mit ihren Operninszinierungen auf dem Alten Garten vor dem Schweriner Schloss, das „Kleine Fest im großen Park“ vor dem Ludwigsluster Barockschloss mit Kleinkunst auf hohem Niveau – diese Veranstaltungen strahlen weit über die Landesgrenzen hinaus und beeindrucken jährlich tausende Besucher. Für 22 Prozent der Gäste ist die Kultur ein Grund, sich für Mecklenburg-Vorpommern als Reiseziel zu entschieden zu haben, sogar 31 Prozent bezeichnen ihren Urlaub als Kultururlaub.

Romantisches Mecklenburg-Vorpommern

Urlauber haben die Qual der Wahl zwischen dem Besuch von Kunstmuseen – das neueste eröffnet diesen Sommer in Ahrenshoop auf der Halbinsel Fischland-Darß-Zingst – oftmals liebevoll bewahrten Schriftstellerateliers, Literaturhäusern sowie zahlreichen Galerien. Sie können auf den Spuren bekannter Maler wandeln wie etwa denen, die der Vertreter der Romantik, Caspar David Friedrich, hinterlassen hat, dessen bekannte Werke in den Kreidefelsen oder der Klosterruine Eldena bei Greifswald Vorlagen fanden. Der Geburtstag des Künstlers jährt sich 2014 Jahr zum 240. Mal, was Anlass für die Gründung der Initiative „Natürlich romantisch“ gab, ein Zusammenschluss vieler Akteure, darunter das Pommersche Landesmuseum, das Caspar-David-Friedrich-Zentrum in Greifswald, die Festspiele Mecklenburg-Vorpommern, das Staatliche Museum Schwerin, der traditionsreiche Rostocker Hinstorff Verlag sowie der Landestourismusverband. Gemeinsam rufen sie ein Jahr im Zeichen der Romantik aus, das mit dem 239. Geburtstag am 5. September 2013 eingeläutet wird und Vorfreude auf viele Veranstaltungen rund um das Thema Romantik auslösen wird. Kulturelle Offerten gibt es also mehr als Gäste während ihres Urlaubs nutzen könnten. Dies hat sich herumgesprochen: Laut Reiseanalyse 2013 der Forschungsgruppe Urlaub und Reisen (F. U. R.) können sich 18 Prozent der Deutschen eine Kulturreise (ab fünf Tagen Dauer) an die Ostseeküste Mecklenburg-Vorpommerns, 28 Prozent eine Kulturreise ins Landesinnere vorstellen.

Kulinarik: Regionale Speisen sind Trumpf

Urlaub geht in Mecklenburg-Vorpommern auch durch den Magen: Immerhin genießen laut Qualitätsmonitor Deutschlandtourismus über 80 Prozent der Gäste regionale Speisen und Getränke. 23 Prozent entscheiden sich unter anderem wegen des gastronomischen Angebotes für Mecklenburg-Vorpommern. Sieben Sterneköche – die meisten im Osten Deutschlands – und ihre Gourmet-Tempel sind Anlaufpunkte für Genießer. Vielerorts laden kulinarische Veranstaltungen übers gesamte Jahr Besucher an. Dabei wird von Restaurant zu Restaurant gewandert oder gefahren wie bei den Kulinarischen Wochen auf Fischland-Darß-Zingst oder den Gourmet-Tagen in Kühlungsborn und genussvoll geschlemmt wie bei den Müritz-Fischtagen in der Mecklenburgischen Seenplatte, bei den Usedomer Wildwochen oder beim Grand Schlemm auf der Insel Usedom. Dahinter verbirgt sich eine kulinarische Strandwanderung entlang der „3 Kaiserbäder“. Regionale Produkte wie Fisch aus Meer und Sanddorn, der Vitamin C-Exportschlager aus Mecklenburg-Vorpommern, sowie Blüten und Kräuter von den „Essbaren Landschaften“ werden verwendet und geben Gerichten eine unverwechselbare Note. Auch die landesweite Initiative „ländlichfein“, ein Zusammenschluss aus Produzenten und Gastronomen, steht für heimische Produkte, kurze Wege und echte Kochkunst und zeigt unter www.laendlichfein.de Wege zu Restaurants, Hotels und Cafés, die sich den Themen nachhaltiges Essen und Regionalität verschrieben haben.

Außergewöhnliche Architektur aus Bädervillen und Backsteinkathedralen

Auch das Auge isst mit. Nicht nur das Grün der Wiesen und Wälder und der grenzenlos erscheinende Horizont wirken wohltuend. Blickfang in den Ostseebädern ist die Bäderarchitektur, eine Summierung verschiedener Bau- und Stilmerkmale unterschiedlicher Epochen, der um die Wende vom 19. auf das 20. Jahrhundert entstanden ist. Von den weißen, villenartigen Häusern schweift der Blick auf die Seebrücken, die auf einen Landgang aufs Meer, aufs Prominieren und Flanieren einladen. Kontrast zum Weiß der Bädervillen bietet das Ziegelrot der Backsteinkathedralen, die etwa in den Städten Wismar, Rostock, Greifswald, Demmin, Anklam und Stralsund an die Epoche der Hanse erinnern. Im Landesinneren überraschen märchenhaft erscheinende Bauwerke den Betrachter: die Schlösser und Herrenhäuser, von denen es im Land mehr als 2.000 gibt. Mal reich verziert, mal mit Türmchen und Erkern geschmückt, an einem See gelegen oder in einem Wald versteckt, laden sie nicht nur zum Staunen, sondern auch zum Besuchen ein. Einmal im Jahr öffnen sie während der „Mittsommer-Remise“ (2013: 15. Juni) ihre Pforten bis tief in die Nacht und laden mit einem bunten Veranstaltungsprogramm mit 34 beteiligten Häusern zum Entdecken ein. Nach dem Ende der Sommersaison bietet der 5. Schlösserherbst Gelegenheit, die geschichtsträchtigen Gemäuer zu besuchen. Ingesamt stehen in etwa 300 touristisch genutzten Schlössern und Herrenhäusern rund 5.000 Gästebetten zur Verfügung.

Entspannen in 150 Wellness-Hotels des Landes

Wer nach lauschigen Konzerten, leckeren Menüs und langen Spaziergängen entlang der Bädervillen weitere Genüsse sucht, ist in den 150 Wellness-Hotels des Landes richtig. Zahlreiche Häuser verwöhnen ihre Gäste mit den natürlichen Ressourcen wie Kreide, Sole, Moor und Bernstein, unter ihnen überdurchschnittlich viele Herbergen im Vier- und Fünf-Sterne-Bereich. 20 Wellness-Tempel sind vom Deutschen Wellness Verband geprüft und für gut bis exzellent befunden worden. Sie tragen das Siegel für geprüfte Qualität und erleichtern den Wellness-Gästen so die Orientierung.

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