Sanierung der Heiligendammer „Villa Greif“ startet im Sommer

Der Wiederaufbau in Deutschlands ältestem Seebad schreitet kräftig voran: Noch in diesem Sommer startet die Entwicklungs-Compagnie Heiligendamm (ECH) mit der originalgetreuen Sanierung der „Villa Greif“. Damit setzt die ECH konsequent ihren Kurs fort, die Strandvillen der „Perlenkette“ zu sanieren. Der baldige Baubeginn ist auch das Ergebnis des neuen konstruktiven Miteinanders zwischen Stadt und Entwicklungs-Compagnie, wie Julius Jagdfeld von der ECH betont.Mit der originalgetreuen Sanierung der „Villa Greif“ (links neben der bereits sanierten „Villa Perle“) setzt die ECH ihren Kurs konsequent fort.

„Das ist ein weiteres sichtbares Zeichen, dass es in Heiligendamm vorwärts geht. Wir sind sehr froh und zufrieden, wie gut sich unser Seeheilbad entwickelt“, freut sich Thorsten Semrau, Bürgermeister der Stadt Bad Doberan, zu der Heiligendamm gehört. „Das konstruktive Miteinander zwischen Stadt und ECH zahlt sich jetzt für alle aus. Jeder Heiligendamm-Besucher, ob Einheimischer oder Tourist, kann sich an Ort und Stelle ein Bild vom Fortschritt machen. Und die Heiligendamm-Fans finden wieder mehr und mehr Vertrauen und sind bereit, sich mit dem Kauf einer Ferienwohnung langfristig an den Ort zu binden“, ergänzt Julius Jagdfeld von der ECH.

Derzeit laufen noch die Ausschreibungen für die Sanierung der „Villa Greif“, im Juni soll dann die Vergabe an die einzelnen Handwerksbetriebe erfolgen. In dem Mitte des 19. Jahrhunderts errichteten Logierhaus, dem zweiten der insgesamt sieben Strandvillen und das „Haus Bischofsstab“ umfassenden Heiligendammer „Perlenkette“, sollen sechs exklusive Eigentumswohnungen nach höchstem Standard entstehen. ECH-Geschäftsführer Heiner Zimmermann schätzt die Bauzeit auf „etwa zwei Jahre, wenn alles reibungslos verläuft“.

Planungen für weitere Gebäude laufen bereits

Dabei soll es aber nicht alleine bleiben, denn die ECH macht sich bereits jetzt an die planerischen Vorarbeiten für die beiden nächsten Strandvillen, „Haus Möwe“ und „Haus Seestern“, sowie die ebenfalls historischen Kolonnaden. „Wir wollen der stetig steigenden Nachfrage gerecht werden und keinen Kaufinteressenten mehr abweisen müssen, weil wir ausverkauft sind und gerade nicht liefern können“, formuliert Julius Jagdfeld das hehre Ziel. Denn anders als Ferienhaus-Siedlungen auf der „grünen Wiese“ ist jedes der historischen Häuser Heiligendamms ein Unikat und stellt höchste Ansprüche an Architekten, Ingenieure und Handwerker.

Konstruktives Miteinander zwischen Stadt und ECH

Das konstruktive Miteinander zwischen Stadt und ECH äußert sich in regelmäßigen Arbeitstreffen auf Leitungsebene, um sich gegenseitig auf dem Laufenden zu halten und anstehende Aufgaben sofort anzupacken. Über ein Dutzend solcher Gespräche hat es in den vergangenen mehr als zwölf Monaten gegeben.

Das Ergebnis lässt sich sehen: Drei Bebauungsplan-Verfahren wurden angegangen bzw. abgeschlossen. So hat die ECH auf der Fläche des B 18 in Heiligendamm auf Dauerwohnen verzichtet, so dass die Stadt an anderer Stelle in Bad Doberan im Bereich des Kammerhofes (B 12) problemlos Zuzüglern den nötigen Platz für den Eigenheimbau schaffen kann. Andersherum hat die ECH nunmehr erweiterte Möglichkeiten in der Nutzung der historischen Gebäude „Haus Sporn“ und „Haus Adler“ im Bereich der Seedeichstraße in Heiligendamm (B 26), die zuvor beschränkt waren.

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Die ECH hat überdies Wort gehalten und bereits zum vergangenen Sommer eine Bade-Insel angeschafft, die bei Heiligendammer Strandbesuchern sehr beliebt ist. Gleiches gilt für zwei Basketball-Korbanlagen, die ebenfalls seit letztem Jahr reichlich Zuspruch bei der Doberaner Jugend finden. Und im Doberaner Ortsteil Vorder Bollhagen, wo das zur Jagdfeld Gruppe gehörende „Gut Vorder Bollhagen“ beheimatet ist, hat die ECH der Stadt Flächen zur Verfügung gestellt, auf denen der lange herbeigesehnte Spielplatz Raum findet.

Menschen vor Ort profitieren

„Das ist nur ein kleiner Ausriss unseres bürgerschaftlichen Engagements, das uns immer schon sehr wichtig war. Es ist ganz einfach: Wenn wir als Unternehmen erfolgreich arbeiten können, profitieren die Menschen vor Ort und die Stadt“, so Julius Jagdfeld.

Bürgermeister Thorsten Semrau betont, „wie wichtig es ist, den eingeschlagenen Weg des konstruktiven Miteinanders dauerhaft fortzusetzen. Gegenseitiges Vertrauen und Verlässlichkeit sind die Grundlagen für partnerschaftliche Zusammenarbeit.“

Sanierung der Heiligendammer „Villa Greif“ startet im Sommer

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