Wissenschaft bei der Hanse Sail

Forscher hautnah, Wissenschaft zum Anfassen, unterhaltsame Experimente: Wie enorm vielfältig und fesselnd das Spektrum der Rostocker Forschung ist, deckt alljährlich die „Science@Sail“ auf. Die zweitägige Wissenschaftsschau findet wie in den Vorjahren parallel zum Großseglertreffen Hanse Sail statt.

Stromlinien der Wissenschaft

Ihr diesjähriges Motto: „Stromlinien der Wissenschaft“. In Schauvorlesungen, allgemein verständlichen Vorträgen und an vielen Experimentierstationen beweisen Physiker, Biologen und Chemiker am 10. und 11. August zwischen 13 und 17 Uhr, wie unterhaltsam Wissenschaft der Hanse- und Universitätsstadt sein kann. Das alles im Institut für Physik der Universität Rostock, Universitätsplatz 3.

So nehmen Chemie- und Physikstudenten in ihrer gemeinsamen Schauvorlesung „Asterix und Obelix – et Reformationes Bononiae (und die Bologna-Reformen)“ an beiden Tagen die bürokratischen Gegebenheiten eines Studiums auf die Schippe – eingebettet in Experimente mit Knalleffekten.

Bei aller Unterhaltung will die traditionsreiche Veranstaltung der Wissenschaft auch wissenschaftliche Inhalte korrekt vermitteln. So berichtet unter anderem der Chemiker und Dekan der Interdisziplinären Fakultät, Prof. Dr. Udo Kragl, aus seinen Forschungen zu „Enzyme – Helfer im Verborgenen“. Physikprofessorin Dr. Sylvia Speller stellt „Natürliche und Künstliche Nanomaschinen“ vor. Ebenso wird die Technik von Smartphones offengelegt – betrachtet durch die Augen eines Physikprofessors.

Wissenschaft im NanoTruck

Das besondere Exponat der Wissenschaft steht jedoch einige hundert Meter entfernt auf dem Neuen Markt: Der nanoTruck. Die interaktive Ausstellung der Wissenschaft in einem doppelstöckigen Laborfahrzeug des Bundesforschungsministeriums ermöglicht Einblicke in die Welt der winzigen Teilchen und Strukturen. Es steht an beiden Tagen jeweils von 10 bis 18 Uhr vor dem Rathaus offen für alle. Bei Gesprächen und geführten Ausstellungsrundgängen veranschaulichen Forscher der Wissenschaft im nanoTruck die Möglichkeiten der Nanotechnologie anhand praxisnaher Beispiele und einfacher Experimente.

Abgerundet wird die Veranstaltung für die ganze Familie durch ein Experimentarium, das viel Wissenswertes und Anfassbares bietet. Auch die im benachbarten Gebäude untergebrachte Schausammlung des Zoologischen Instituts der Universität öffnet eigens für die „Science@Sail“ ihre Türen. Hierzu gibt es am Sonntag einen Vortrag des Leiters Prof. Dr. Ragnar Kinzelbach.

Der Eintritt ist für alle Veranstaltungen frei. Das vollständige Programm findet sich unter www.scienceatsail.uni-rostock.de.

 

 

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