Günther Uecker eine Dokumentation

Rendezvous am Donnerstag, 19. September 2013, um 19.00 Uhr im Oudry-Saal des Staatlichen Museums Schwerin. Eine ARTE-Filmvorführung über Günther Uecker * Poesie der Destruktion eine Dokumentation von Michael Kluth, ARTE/WDR 2004.

Dokumentation *Günther Uecker * Poesie der Destruktion*

Günther Uecker Spikes 1972 Prototyp
Aus aktuellem Anlass laden wir ein zu einem Film über den Künstler Günther Uecker: Eine Uecker-Sammlung der späten 1960er bis frühen 1980er Jahre befindet sich seit August 2013 im Besitz des Staatlichen Museums Schwerin und zeigt die Vielfalt seines künstlerischen Schaffens.

Mit Unterstützung des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, der Ostdeutschen Sparkassenstiftung gemeinsam mit der Sparkasse
Mecklenburg-Schwerin sowie durch Mittel des Ministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kultur Mecklenburg-Vorpommern konnte eine private
Sammlung für das Staatliche Museum Schwerin / Ludwigslust / Güstrow erworben werden.

Günther Uecker, aus Mecklenburg stammend, sagte dazu: „Das Ziel der Sehnsucht ist die Heimkehr.“

Der Filmemacher Michael Kluth beleuchtet in der Dokumentation *Günther Uecker * Poesie der Destruktion* wichtige Stationen im Leben und Werk des Künstlers. Er begleitet Günther Uecker nach Japan und Vietnam und zeigt ihn bei seinen Arbeiten im Deutschen Reichstag in Berlin sowie in seinem Düsseldorfer Atelier.

Als Mitglied der legendären Gruppe ZERO wurde Uecker in den 1960er Jahren international bekannt, heute gehört er zu den bedeutendsten
deutschen Künstlern der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts.

Der Nagel als Störfaktor in vertrauten Abläufen und alltäglichen Situationen entwickelte sich zu Ueckers Markenzeichen. Seine Werke setzen sich kritisch mit gesellschaftlichen Themen auseinander und kennzeichnen ein Spannungsfeld zwischen Bedrohung, Zerstörung und der Hoffnung auf eine humanere Wirklichkeit.

Im Rahmen der Kooperation zwischen ARTE und dem Staatlichen Museum Schwerin wird dieser Film in der Veranstaltungsreihe *Rendezvous* gezeigt. Der Eintritt ist frei.

Wir bitte Sie um die Ankündigung dieser Veranstaltung.

Abbildung: Günther Uecker, Selbstporträt, 1963 Übernageltes
Schwarz-weiß-Foto (Hommage an Lothar Wolleh), * VG Bild-Kunst, Bonn
2013; Staatliches Museum Schwerin

via: www.museum-schwerin.de

Günther Uecker eine Dokumentation

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