Grotesk-satirische Malerei im Schleswig-Holstein-Haus Schwerin

Fanatische Begeisterung, Exzesse und Wahnsinn, Lächerlichkeiten, Tragik und Komik der Pophistorie – das alles versteht der Maler Guido Sieber als Rock ´n´ Roll. Seine Werke sind bis 13. Januar nächsten Jahres im Schweriner Schleswig-Holstein-Haus zu sehen. Mit eigenwilligem Blick verfolgt er die Entstehung und Entwicklung der populären Musikstile von Louis Armstrong bis Michael Jackson und lässt dabei auch die Fans nicht außer Acht.

 
In seinen Bildern spürt Sieber die Klischees der Rock- und Popgeschichte auf und setzt sich mit Wechselwirkungen zwischen Mainstream und Subkultur auseinander. Nicht zuletzt beleuchtet er die weltweite Wirkung der populären Musik auf die Gesellschaft der letzten hundert Jahre. In seinen Musikerportraits verzerrt Sieber die Mechanismen und Symptome, die mit der Rockhistorie einhergehen. Seine Bilder stehen im Widerspruch zu dem, wie Popstars sich selbst gerne in Szene gesetzt sehen und dekonstruieren das Image, das die Popgrößen nach Außen repräsentieren.Dabei steht für ihn meist der Mensch im Mittelpunkt. Was den Menschen – im wahrsten Sinn des Wortes – „ins Gesicht geschrieben steht“ übersetzt Sieber auf die Leinwand. Die Ausstellung im Schleswig-Holstein-Haus Schwerin ist montags bis sonntags von 10-18 Uhr geöffnet.

Weitere Informationen: www.schwerin.de

Grotesk-satirische Malerei im Schleswig-Holstein-Haus Schwerin

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